Mit der Ernennung St. Goars zur Kreisstadt sowie mit der Einführung der Dampfschifffahrt und des Eisenbahnverkehrs im 19. Jahrhundert nahmen die Aufgaben und die Bedeutung der Stadt auf dem Verwaltungs- und Verkehrssektor zu. Der begrenzte Raum der historischen Kernstadt reichte
WeiterStadtrundgang // Weinhandlung
Die in der Oberstraße herrschende Enge lässt heute kaum noch vermuten, dass sich in dieser Straße über Generationen das Stadtleben abspielte. Ein Beispiel für die prunkvollen, verkehrsgünstig an der Hauptstraße errichteten Bürgerhäuser ist die Engelhardtsche Weinhandlung, die zur Blütezeit des
WeiterStadtrundgang // Rheinufer
Über Jahrhunderte diente das buchtartige natürliche Ufer des Rheins am westlichen Stadtrand von St. Goar den Schiffen als Anlegestelle – die letzte Rastmöglichkeit vor dem gefährlichen Rheinabschnitt zwischen Loreley Binger Loch. Auch die ersten Dampfschiffe, die ab 1827 regelmäßig den
WeiterStadtrundgang // Schleiergasse
Wer einst in der katholischen Kirche von St. Goar den Bund der Ehe schließen wollte, musste die Schleiergasse durchqueren. Durch die nach dem Brautschleier benannte Gasse und das Schleiertor der Stadtmauer führte sie der Weg zu der vor den Toren
WeiterStadtrundgang // Stadtmauertürme
Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage besaß St. Goar schon im Mittelalter eine große Bedeutung. Zur Sicherung ihrer Herrschaft ließen die Grafen von Katzenelnbogen vermutlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Stadt von einer Stadtmauer umgeben. Die Stadtbefestigung umfasste
WeiterStadtrundgang // Synagoge
Wie alle Städte am Mittelrhein hatte St. Goar über Jahrhunderte eine jüdische Gemeinde. Bestattungen fanden auf dem rechtsrheinischen jüdischen Friedhof in Bornich statt; der bereits im 17. Jahrhundert den Juden der Niedergrafschaft Katzenelnbogen durch den Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels als
WeiterStadtrundgang // Templer Hof
Das verschachtelte Gebäudeensemble am Nordrand des Kirchplatzes geht in seinen Ursprüngen auf den ehemaligen Templerhof der Stadt zurück. Hier befand sich im 12. und 13. Jahrhundert die Residenz des einflussreichen, im Jahr 1118 zum Kampf gegen die Feinde des Kreuzes
WeiterStadtrundgang // Türmchen
Früher umgab eine ringförmige Stadtmauer St. Goar, der Zugang war nur für Befugte durch die gesicherten Tore erlaubt. Das Stadttor flussaufwärts war in die zinnenbewehrte Mauer integriert. Es wurde von einem in den Rhein hineinragenden dreigeschossigen Rundturm flankiert, der neben
WeiterStadtrundgang // Wilder Mann
Über die Jahrhunderte spielten die Wirtshäuser und Herbergen eine besondere Rolle in St.Goar; die Zahl der Gasthäuser war stets hoch im Verhältnis zur Zahl der Einwohner. Wallfahrer, Schiffer und Händler fanden hier Quartier und Versorgung, sie waren einträgliche und gern
WeiterStadtrundgang // Zur Krone
Das Umfeld der Stiftskirche zählt zu den ältesten und zugleich zu den besterhaltenen Teilen von St. Goar. Trotzdem lassen sich viele Spuren der Vergangenheit nur durch das Studium zeitgenössischer Quellen erschließen. An der Stelle des heutigen Gasthauses ‚Zur Krone‘ und
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